Unter Trennungsplaner › Wechselmodelle zeigt die App die sieben gängigsten Betreuungsmodelle, jeweils mit Vor- und Nachteilen, einer Live-Vorschau als Tagesraster und dem Hinweis, ob sie sich direkt als Verteilungsmuster einstellen lassen. Fünf davon kannst du in einem Schritt als Muster für deinen Plan hinterlegen.

Übersicht der Wechselmodelle im Trennungsplaner mit 14-Tage-Vorschau je Modell
Die Modell-Übersicht mit Live-Vorschau – Fünf Muster lassen sich direkt im Trennungsplaner einstellen

Die fünf direkt einstellbaren Muster

  • Wochenmodell – wöchentlicher Wechsel, zum Beispiel immer dienstags. Einfach zu merken, klar vorhersagbar.
  • 2-2-3-Modell – zwei Tage, zwei Tage, drei Tage, in der Folgewoche getauscht. Kurze Blöcke, häufiger Kontakt mit beiden Elternteilen.
  • 2-2-5-5-Modell – zwei, zwei, fünf, fünf Tage. Mittlere Blöcke, bei denen die Elternteile abwechselnd länger mit den Kindern sind.
  • 3-4-4-3-Modell – ein 14-Tage-Zyklus mit exakter 50/50-Aufteilung. Symmetrisch und fair, braucht aber ein gutes Gedächtnis für die Wechseltage.
  • 50/50 exklusiv – ein Spezialmuster für genau zwei Kinder: ein 4-Wochen-Rhythmus, in dem jedes Kind abwechselnd exklusiv bei einem Elternteil ist. Nur anwählbar, wenn du genau zwei Kinder hast.

Zwei weitere, die sich gut abbilden lassen

  • Nestmodell – nicht das Kind zieht um, sondern die Eltern: Das Kind bleibt in der Wohnung, die Eltern wechseln sich dort ab. Als eigenes Muster nicht hinterlegt, über den Trennungsplaner mit Wechseltagen aber gut abbildbar.
  • Residenzmodell mit erweitertem Umgang – ein Elternteil hat den Hauptwohnsitz, der andere hat regelmäßigen Umgang (zum Beispiel jedes Wochenende). Passt über ein Grundmuster plus einzelne Tauschtage fast immer in den Kalender.

Schritt für Schritt: ein Muster einstellen

  1. Öffne den Trennungsplaner.
  2. Klicke auf Plan bearbeiten.
  3. Wähle beim Feld Verteilungsmuster das gewünschte Modell.
  4. Lege ein Startdatum und den Elternteil fest, bei dem das Kind am Starttag ist.
  5. Klicke auf Speichern.

Ab jetzt berechnet die App den Kalender nach dem Muster. Einzelne Abweichungen – ein besonderer Tag, ein zusätzlicher Besuch – tauscht du danach per Tauschtag im Kalender, ohne das Muster anzufassen.

Worauf es bei der Wahl ankommt

Die wichtigsten Faktoren: Alter der Kinder, Entfernung zwischen den Wohnungen, Kommunikationsfähigkeit der Eltern, berufliche Flexibilität, finanzielle Lage und der Kindeswille. Welches Modell zu eurer Situation passt, beschreibt das Handbuch: Wechselmodelle ausführlich.

Hinweis: Die Übersicht dient der Information und ersetzt keine professionelle Beratung.